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Sauberer Muskelsport im Aufwind

Urs Zumstein ist Schweizer Meister

Am vergangenen Wochenende fand in Horgen die Schweizermeisterschaft im Natural Bodybuilding statt. Urs Zumstein, der im Panthera Fitnessstudio in Stans wöchentlich 6-mal trainiert und die P. Jentschura Produkte seit vielen Jahren erfolgreich im Sport einsetzt, hat den Wettkampf in der Kategorie bis 70 kg gewonnen. Um den Gesamtsieg wurde er knapp zweiter hinter Robert Roos. Urs Zumstein hat sich nun für die Weltmeisterschaft in New York am übernächsten Wochenende qualifiziert.

Mit seinem Vizeweltmeistertitel aus dem Jahr 2007 im garantiert dopingfreien „Natural Bodybuilding“ feiert der Innerschweizer Urs Zumstein nicht nur einen großen persönlichen Erfolg, sondern macht auch beste Werbung für eine ästhetische Sportart. Zurzeit erschüttern unzählige Dopinggeständnisse und -skandale die Sportwelt. Umso mehr darf man sich über Athleten freuen, die beweisen, dass es auch anders – d. h. „sauber“ – geht.

Zu ihnen gehört zweifellos der gelernte Landwirt und ehemalige Kunstturner Urs Zumstein aus Sarnen, wohnhaft in Ennetbürgen. Der 30-Jährige holte sich am 10. November in New York dank traumhafter Körperkonturen und einer fulminanter Kür den fantastischen 2. Rang an den auf hohem Niveau stehenden Natural-Bodybuilding-Weltmeisterschaften. Die „Show-verrückten“ Amerikaner konnten sich an dem im Nidwaldner „Panthera Fitnessstudio“ trainierenden und als Geschäftsführer im Panthera Ladys Gym arbeitenden eidg. dipl. Fitnessinstruktor kaum sattsehen.

„Skeptikern sei gesagt“, so der Vizeweltmeister, „dass sich Natural-Bodybuilder rigorosen Kontrollen unterziehen müssen.“ Tatsächlich bürgt die 1997 gegründete Swiss Natural Bodybuilding and Fitness Federation (SNBF) mit polygraphischen Untersuchungen („Lügendetektor“) und Urintests für dopingfreie Athletinnen und Athleten. Wer dennoch zu betrügen versucht, wird für fünf Jahre gesperrt, im Wiederholungsfalle lebenslänglich.

Urs Zumstein sieht in der „natürlichen Körperformung“ eine Möglichkeit, das ramponierte Image der Kraftsport- und Fitnessszene zu kitten. Für ihn wäre es undenkbar, mit Unerlaubtem nachzuhelfen. Ganzheitliche Fitness und das Akzeptieren der naturgegebenen Grenzen sind ihm wichtig – und diese Einstellung möchte er weitergeben: „Ich will fitnessbegeisterten jungen Menschen beweisen, dass man mit einem gesunden Lebensstil, ausgewogener Ernährung und – vor allem – mit diszipliniertem Training einen muskulösen und zugleich ästhetischen Körper bekommen kann.“

www.snbf.ch
www.fitness-panthera.ch

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